Spielberichte 2003/2004  

Hamburger SV - Eintracht Frankfurt 2:1

Am Freitagnachmittag machten wir uns auf dem Weg nach Hamburg, um vielleicht das nächste Wunder zu erleben. Wir hatten eine gute Fahrt ohne Staus und erreichten gegen 20 Uhr Moorfleet. Es war sehr frisch und windig im Norden unseres Landes. Am Abend grillten wir zusammen mit Familie Müller, bei der wir untergebracht waren. Auf Grund der kalten Temperaturen wurde uns Ihr Wohnwagen zur Verfügung gestellt. Wir möchten uns hier nochmals für die Gastfreundlichkeit bedanken. Nach einem längeren gemütlichem Beisammensein verabschiedeten wir uns in die Nacht.

Den Samstag ließen wir zunächst gemütlich angehen. Nach dem Frühstück machten wir uns mit unserem "Reiseleiter" Marco auf den Weg. Wir parkten das Auto an einem nahe gelegenem Bahnhof und fuhren mit der S-Bahn nach Hamburg hinein. Nun machten wir einen Stadtrundgang. Man begann an der Alster, ging dann zum Rathaus und weiter Richtung St. Pauli. Da das Stadion am Millerntor geöffnet war, konnte man auch einen Eindruck von der Heimspielstätte des FC St. Pauli gewinnen. Im Anschluss marschierten wir über die Reeperbahn in Richtung des Hamburger Hafens. Nachdem wir uns dort noch mal gestärkt hatten, starteten wir zur AOL - Arena. Schon ab viertel vor drei war der Block gut gefüllt und Unterstützung pur für die Mannschaft angesagt.

Das Spiel im Stadion verfolgten 52854 Zuschauer davon waren circa 12500 aus Frankfurt!

Trainer Toppmöller baute die Elf gegenüber dem 0:0 in Freiburg auf 3 Positionen um: Wächter – Wicky, Hoogma, Ujfalusi, Hollerbach - Schlicke - Mahdavikia, Cardoso, Beinlich - Barbarez - Romeo. Willi Reimann stellte sein Team auch um. Für Hertzsch und Beierle rückten Chris und Frommer in die Startformation. Damit sah die Startelf wie folgt aus: Pröll – Bindewald, Chris, Puljiz, Bürger – Preuß, Skela, Lexa, Schur – Amanatidis, Frommer.

Die Hoffnung auf ein erneutes Wunder wurden nach 10 Minuten jäh gedämpft, denn da erschien auf der Anzeigentafel der Zwischenstand aus der Pfalz. Vor 52.854 Zuschauern in der fast ausverkauften AOL-Arena währten die Hoffnungen der Frankfurter nur 120 Sekunden: Ioannis Amanatidis hatte die Gäste in der 26. Minute in Führung gebracht, doch nur zwei Minuten später glichen die Norddeutschen durch ein Abstaubertor des Iraner Mehdi Mahdavikia aus. Für die Entscheidung zu Gunsten des HSV sorgte in der 57. Minute Sergej Barbarez, der aus kurzer Entfernung traf. Die Frankfurter, die selbst bei einem Sieg Schützenhilfe gebraucht hätten, um die Klasse doch noch zu halten, wirkten zwar von Beginn an bemüht und engagiert, doch die spielerischen und technischen Mittel der Mannschaft von Trainer Willi Reimann waren doch zu begrenzt. Zudem war der HSV bemüht, sich nach einer mittelmäßigen Saison mit einem achtbaren Ergebnis von seinen Anhängern zu verabschieden und schenkte den Frankfurtern nichts. Nachdem die Partie eine Stunde lang weitgehend ausgeglichen verlief, erarbeiteten sich die Gäste in der letzten halben Stunde Feldvorteile, doch in Torerfolge ließ sich dies nicht ummünzen.

In der gesamten Partie gab es dreimal gelb. Alle für Spieler des HSV, es traf Hollerbach, Barbarez und Schlicke.

Durch diese Niederlage ist der Abstieg nun Gewissheit geworden, aber selbst ein Erfolg hätte nichts genutzt, da die Biene Majas nicht bei den Kartoffelbauern gewannen.

Nach dem Schlusspfiff, war die Gewissheit da, dass es kein Wunder von Hamburg gegeben hat. Tausende von Eintracht-Fans blieben aber noch eine Stunde lang im Stadion und sangen weiter "wir sehen uns wieder - in der ersten Liga" und "oh du schöne SGE"! Gegen 18 Uhr kam die Mannschaft geduscht und umgezogen noch mal in die Kurve. Als sich dann das Stadion geleert hatte, zogen wir noch hinter die Haupttribüne. Dort hatte man noch regen Kontakt mit Fans des Hamburger Sportvereins. Die Hamburger nahmen uns in den Arm, trösteten uns und sprachen uns Mut zu. Nach und nach verließen dann auch die Spieler des HSV die Arena. Zum Abschluss kam auch noch Willi Reimann und Uwe Seeler aus dem Stadion. Nun verließen wir die Arena und hoffen in der Saison 2005/2006 wieder hier spielen zu dürfen. Wegen der kühlen Witterung entschloss man sich kurzer Hand noch am Abend die Heimreise anzutreten. Um kurz vor halb vier waren wir dann wieder zu Hause in der Landeshauptstadt des schönen Hessens.

Markus Brühl 29.05.2004 21:32

Eintracht Frankfurt - VFL Bochum 3:2

Willi Reimann änderte die Elf indem er für Chris, Kreuz und Günther Puljiz, Lexa und Bindewald in die Startelf nahm. Peter Neururer änderte die Startformation seines VFL's auf einer Position für Meichelbeck spielte Kalla von Beginn an.

Das Spiel verfolgten 31300 Zuschauer im Frankfurter Waldstadion.

Von Beginn an fand die Eintracht besser ins Spiel als der VFL Bochum und man merkte das die Mannschaft die Chance auf jeden Fall nutzen wollte um mit einem Heimsieg die Chancen auf den möglichen Klassenerhalt am Leben zu erhalten.

Der VFL Bochum war sichtlich überrascht von der engagierten offensiven Leistung der Eintracht zu Beginn. Schon nach 10 Minuten konnte man ein deutliches Chancenplus auf Seiten der Eintracht verbuchen. Doch Lexa (3.), Amanatidis (4. und 6.), Puljiz (5.) und Skela (11.) scheiterten allesamt an Rein van Duijnhoven. Doch die Eintracht setzte immer weiter die Angriffsbemühungen fort. In der 13. Minute war es endlich soweit, die Bochumer Abwehr hat einen Augenblick nicht aufgepasst. Fahrenhorst kommt zu spät und Christoph Preuß schiebt den Ball an van Duijnhoven vorbei zum 1:0 ins Tor - sein 3. Saisontreffer.

In der 19. Minute flankt Bürger einen Freistoss auf den zweiten Pfosten, da steht Puljiz vollkommen frei und köpft den Ball zum 2:0 in die Maschen. Sein erster Treffer im Trikot der Eintracht. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt hoch verdient.

Mittlerweile kam der VFL etwas besser ins Spiel und konnte es etwas ausgeglichener gestalten. Chancen gab es jetzt auf beiden Seiten doch sowohl Hashemian (27.) als auch Skela (22.) Preuß (25.) und Amanatidis (29.) konnten sie nicht nutzen.

In der 30. Minute steht Hashemian plötzlich vollkommen frei vor Pröll und versenkt den Ball unhaltbar zum 1:2 im Kasten.

Nun suchte unsere Eintracht auch noch das Verletzungspech heim. Erst verletzte sich Ingo Hertzsch der nach einem Kopfballduell bei der Landung umknickst und sich so eine Bänderverletzung zuzog, damit ist die Saison für Ihn beendet. Für Hertzsch kam nun Nascimento in die Partie. Nur 4 Minuten nach der Verletzung Hertzsch's prallte Schur bei einem Kopfballduell mit Kalla Kopf an Kopf zusammen. Schur musste mit einer großen Platzwunde und einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden. Für Schur kam Günther in die Partie.

Durch die ganzen Verletzungsunterbrechungen wurden 5 Minuten in der ersten Hälfte nachgespielt. Bis zur Pause galt es für die Eintracht erstmal wieder Sicherheit ins Spiel zu bringen, da man in so einer Abwehrformation noch nie zusammen gespielt hatte. Dieses Zwischenziel wurde erreicht, auch Dank einiger guter Taten von Pröll.

Nach der Pause fand zunächst der VFL besser ins Spiel und es dauerte nur 4 Minuten bis es im Kasten der Eintracht klingelte. Diesmal war es Wosz, der frei vor Pröll stand und den Ball zum 2:2 ins Tor schoss. Jetzt begann das Spiel praktisch wieder bei null.

Doch wer jetzt gedacht hatte, dass dieser Treffer die Eintracht schocken würde und die Mannschaft sich aufgibt, sah sich getäuscht. Keine zwei Minuten nach dem Ausgleich brachte Ioannis Amanatidis unsere Eintracht wieder in Führung. Mit einem sehenswerten Treffer erzielte er das 3:2.

Nach einer guten Stunde Spielzeit merkte man dass die aufwendige Spielweise mit dem Pressing sehr viel Kraft gekostet hatte und so zog man sich kurzer Hand etwas weiter zurück und versuchte sich mit Kontern. Daher war es nicht verwunderlich das nun der VFL Bochum mehr Torchancen hatte. Doch sowohl Wosz, Madsen, Stevic und Zdebel scheiterten an Markus Pröll. Auf der anderen Seite konnte die Eintracht aber selbst auch nicht beste Möglichkeiten nutzen um den Sieg frühzeitig perfekt zu machen.

Der Schiedsrichter zeigte zweimal gelb bei Frankfurt traf es Günther und bei Bochum wurde Kalla verwarnt.

Mit diesem Sieg hat man die minimale Chance auf den Klassenerhalt gewahrt und muss nun nächste Woche beim HSV einen Sieg einfahren und hoffen das der 1.FC Kaiserslautern gegen Borussia Dortmund verliert. Zweikampfstärkster Frankfurter auf dem Platz war Jurica Puljiz, er gewann 70% seiner Zweikämpfe.

Markus Brühl 16.05.2004 20:23:17

Hannover 96 - Eintracht Frankfurt 3:0

Am Samstagmorgen traf sich unser Fanclub in der Gibb und man startete Richtung Hannover mit Zwischenstation Kassel. Um kurz nach zehn war dann das Ziel Hannover erreicht und wir fuhren einen Parkplatz am Stadion an. Nun begab man sich nochmal in die Innenstadt und schaute sich in Hannover etwas um.

Das Spiel im Stadion verfolgten 27537 Zuschauer davon waren circa 2500 aus Frankfurt!

Trainer Lienen baute die Elf gegenüber der 1:4 Schlappe in Freiburg auf 5 Positionen um: Ziegler – Schröter, Zuraw, Mertesacker, Kleber - de Guzman, Jaime, Dabrowski - Mathis, Idrissou und Brdaric. Willi Reimann stellte sein Team auch um. Für Nikolov und Cha rückten Pröll und Beierle in die Startformation. Damit sah die Startelf wie folgt aus: Pröll – Günther, Chris, Hertzsch, Bürger – Preuß, Skela, Kreuz, Schur – Amanatidis, Beierle.

Von Beginn an kam die Eintracht nicht ins Spiel, Hannover war bissiger, schneller, engagierter, kämpferisch und einfach besser an diesem Tag.

In der ersten Halbzeit konnte man zwar noch lange das 0:0 halten, aber ein Chancenverhältnis von 9:1 für Hannover bis zur Pause spricht deutlich den Spielverlauf wieder. In der 43. Minute dann war auch der heute beste Frankfurter Markus Pröll machtlos, als er einen Schuss von Brdaric aus kurzer Distanz nicht parieren konnte. Sven Günther stand nur daneben anstatt ihn zu attackieren.

In der Pause brachte dann Reimann für die defensiven Günther und Bürger mit Frommer und Cha noch zwei Stürmer. Am Anfang der zweiten Hälfte schien es dann so das die Wende möglich wäre. Nach 5 Minuten holte man einen Eckball heraus da ein Schuss von Skela abgeblockt worden war. Die anschließende Ecke tritt Kreuz an den kurzen Pfosten da steigt Chris hoch und köpft den Ball Richtung lange Ecke. Torwart Ziegler ist geschlagen und der Spieler de Guzman kann den Ball erst hinter der Torlinie herausköpfen. Das wäre der Ausgleich gewesen, doch Schiedsrichter Stark und sein Assistent waren der Meinung das der Ball nicht im vollen Umfang die Linie überschritten hatte.

Dann bekam Hannover das Spiel wieder besser in den Griff und die Eintracht konnte sich vorerst keine Torchance mehr erarbeiten. In der 79. Spielminute schloss Thomas Brdaric einen Konter zum vorentscheidenden 2:0 ab. Bis dahin konnte man sich allein bei Pröll bedanken, dass man nicht schon früher noch höher in Rückstand geraten war.

Erst jetzt als Hannover die Zügel etwas schleifen ließ hatte die Eintracht noch Torchancen. Die aber allesamt ungefährlich waren und alle ihr Ziel verfehlten. In der 89. Minute setzte dann Idrissou mit einem Konter den Schlusspunkt in dem Spiel zum 3:0.

In der gesamten Partie gab es sechsmal gelb. Brdaric und Schuler bei 96, Chris, Kreuz, Schur und Bürger auf unserer Seite. Für Chris war es die zehnte gelbe Karte und er fehlt damit nächste Woche beim Heimspiel gegen den VFL Bochum.

Durch diese Niederlage und den Punkten der Konkurrenz steht man nun wieder auf einem Abstiegsplatz und ist sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Das heißt bei zwei noch auszustehenden Spielen das man selbst beide Spiele gewinnen muss und gleichzeitig darf 1860 noch maximal vier Punkte holen und Lautern oder Hertha darf gar nichts mehr holen.

Markus Brühl 09.05.2004 17:28

VFL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 1:0

Am Samstagmorgen traf sich unser Fanclub in der Gibb und man startete mit zwei Autos Richtung Wolfsburg mit Zwischenstation Kirchheim und Seesen. Um kurz nach halb zwölf war dann das Ziel Wolfsburg erreicht und wir fuhren einen Parkplatz am Stadion an. Da an diesem Wochenende auch die Landesgartenschau in Wolfsburg stattfand, musste man zum Stadion einen Umweg in Kauf nehmen, da der direkte Weg zum Stadion durch die Landesgartenschau führen würde.

Das Spiel im Stadion verfolgten 24573 Zuschauer davon waren circa 2500 aus Frankfurt!

Trainer Gerets baute auf die gleiche Elf die letzte Woche in Gladbach siegreich war: Jentzsch – Rytter, Franz, Schnoor, Weiser - Karhan, Sarpei, D'Allesandro, Petrov - Klimowicz und Baiano. Willi Reimann stellte sein Team auch um. Für Frommer und Beierle rückten Cha und Amanatidis in die Startformation. Damit sah die Startelf wie folgt aus: Nikolov – Günther, Chris, Hertzsch, Bürger, Preuß – Cha, Skela, Kreuz, Schur – Amanatidis.

Von Beginn an ging man es erst mal ruhig an da beide Teams bestrebt waren keine Fehler zu machen. In der 11. Minute verzeichnete die Eintracht den ersten Torschuss auf ihrer Seite durch Markus Kreuz, doch dieser scheiterte mit einer Direktabnahme an Simon Jentzsch.

Nach einer guten Viertelstunde hatte Wolfsburg einen Eckball, dieser wurde kurz ausgeführt. Petrov spielt zu D'Allessandro dieser passt zu Petrov zurück und dieser flankt. Der Ball fliegt in den Fünfmeterraum und Klimowicz köpft den Ball zum 1:0 ins Netz. Nikolov kam heraus und muss den Ball eigentlich haben.

Früh brachte dann Trainer Reimann für Cha einen echten zweiten Stürmer mit Markus Beierle. Ab da wurde das Spiel der Eintracht deutlich besser und man erspielte sich auch einige Tormöglichkeiten. Vom VFL war von nun an in der Offensive so gut wie nichts mehr zu sehen.

Bis zur Pause vergaben Beierle (29.;32.), Skela(30.), Günther (41.) und Bürger(45.) Chancen um mit einem Remis in die Kabine zu gehen.

Erst jetzt besann sich unsere Eintracht aufs Fußball spielen und kam in Ansätzen zu ersten guten Möglichkeiten, nur warum immer erst wenn man schon fast aussichtslos zurück liegt? Jedem Spieler müsste doch klar sein um was es geht und das man sich da dann mehr reinhängt als sonst.

Nach der Pause waren es zunächst die Gastgeber, die den besseren Start hatten. Die Eintracht kam zunächst zu keinen Möglichkeiten und der VFL hatte Chancen durch Baiano, Klimowicz und Schnoor, die aber allesamt versiebt wurden. In der 65. Minute bracht Reimann Dann Frommer für Bürger und setzte so ein Zeichen, das es nach vorne gehen muss.

Ab dann gewann die Eintracht wieder die Initiative im Spiel und hatte gute Möglichkeiten durch Amanatidis, Skela und Schur, doch allesamt scheiterten an Simon Jentzsch. Jetzt waren noch zwanzig Minuten zu spielen.

Nach einer Ecke von Kreuz gewinnt Schur das Kopfballduell und überwindet auch Simon Jentzsch, doch da klärt Rytter auf der Linie. Die Eintracht machte nun immer mehr auf und setzte den VFL mächtig unter Druck. Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Reimann noch für Günther Lexa. Weitere Chancen durch Skela und Chris in der 85. Spielminute wurden von Jentzsch abgewehrt.

Die einzig nennenswerte Aktion der Wölfe in der Schlussphase war ein Kopfball von Klimowicz den Nikolov jedoch mit einer Glanztat parieren konnte. In der Nachspielzeit gab es noch mal eine Chance für die Adler. Doch auch diese wurde nicht genutzt und so trat man ohne Punkte die Heimreise an.

In der gesamten Partie gab es sechsmal gelb. Franz, Klimowicz, Baiano und Topic bei den Wölfen, Chris und Preuß auf unserer Seite.

Durch diese Niederlage und den Punkten der Konkurrenz steht man nun wieder auf einem Abstiegsplatz und ist drei Punkte vom rettenden Ufer entfernt.

Nach Spielende verließen wir das Stadion, gingen zurück zu unseren Autos.

Als Fazit muss man sagen, das man auf diese Leistung aufbauen kann, aber es müssen Punkte her und die Chancen die man sich herausspielt müssen genutzt werden. Es wird immer schwerer den Klassenerhalt zu schaffen, aber es ist nicht unmöglich. Bei unserer Umfrage lagen 28 % richtig wie das Spiel wohl enden wird.

Markus Brühl 02.05.2004 17:28

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 3:0

Willi Reimann änderte die Elf indem er für Puljiz, Ingo Hertzsch in die Startelf nahm, der letzte Woche noch wegen seines doppelten Nasenbeinbruchs passen musste. Außerdem ließ er Cha auf der Bank und spielte dafür mit zwei echten Spitzen Frommer und Beierel. Volker Finke änderte seine Startformation gegenüber der 0:4 Schlappe der letzten Woche in Wolfsburg auf drei Positionen. Für Antar, Olajengbesi und Cairo spielten Schumann, Kruppke und Iaschwilli von Beginn an.

Das Spiel verfolgten 25300 Zuschauer im Frankfurter Waldstadion.

Von Beginn an fand die Eintracht besser ins Spiel als der Sportclub und man merkte das die Mannschaft die Chance auf jeden Fall nutzen wollte um mit einem Heimsieg die Chancen auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten.

Der SC Freiburg stand sehr tief in der eigenen Hälfte und versuchte vor allem erst einmal das 0:0 zu halten. Dadurch kam die Eintracht nur schwer zu guten Torchancen und man versuchte sich verstärkt mit Weitschüssen. Die erste bessere Torchance in diesem Spiel hatte in der 10. Spielminute Markus Beierle durch einen Kopfball nach einer Flanke von Markus Kreuz. Doch der Kopfstoss war zu unplaziert, so dass Reinard ihn ohne Mühe parieren konnte. Auf der Seite der Eintracht versuchten sich Günther (16.) und Preuß (21.) mit Weitschüssen, doch diese verfehlten ihr Ziel genauso, wie der Fernschuss von Coulibaly für den SC (23.).

In der 28. Minute spielt Skela den Ball raus auf den linken Flügel zu Markus Kreuz dieser schaut und flankt den Ball auf den zweiten Pfosten, an dem schon Markus Beierle auf die Flanke wartet. Der Freiburger Berner kommt von hinten und reißt Beierle am fünfer um. Schiedsrichter Fandel zögerte keine Sekunde und deutete sofort auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoss verwandelte Ervin Skela mit seinem achten Saisontor zum 1:0. Der Elfmeter war nicht gut geschossen, aber egal er war drin.

Nach 39 Minuten hatte der Sportclub die erste gute Tormöglichkeit, Lars Hermel kommt vierzehn Meter vor dem Tor frei zum Schuss doch dieser drischt den Ball mindestens 10 Meter über das Gehäuse von Oka Nikolov.

Nur noch zwei Minuten bis zur Halbzeit und Freistoss für den SC am eigenen Strafraum. Berner führt den Freistoss aus und spielt den zu Frommer dieser leitet ihn sofort weiter zu Preuß der sieht Beierle. Die Flanke kommt zu Beierle, er nimmt den Ball seelenruhig an und flankt mit dem Außenrist auf Nico Frommer, dieser legt ab für Christoph Preuß und dieser versenkt den Ball im Tor von Christopher Reinard 2:0.

Wer gedacht hatte das Freiburg nach der Pause den Druck erhöht und alles daran setzt das Spiel zu drehen, sah sich getäuscht. Die Eintracht kam nun immer besser ins Spiel.

So war es die Eintracht die sich weiterhin Chancen für eine höhere Führung herausspielte. Doch innerhalb von sieben Minuten scheiterten Preuß, Frommer, Kreuz und Skela am heute besten Freiburger Reinard. Jetzt erhöhten die Breisgauer noch mal den Druck und kamen ihrerseits zu Tormöglichkeiten durch Coulibaly (58.;60.;61.), Bajramovic (65.;66.), Tanko (67.) und Cairo (72.) doch entweder wurden sie kläglich vergeben oder sie scheiterten am heute fehlerfreien Nikolov.

In der 73. Minute machte die Eintracht mit einem tollen Konter alles klar. Der Ball wird im Mittelfeld erobert und man spielt ihn gleich weiter in die Spitze auf Frommer, dieser läuft bis in den 16er und flankt auf den langen Pfosten zu Ervin Skela. Dieser steht schon am Fünfmeterraum und jeder rechnet mit einem Torschuss von ihm. Doch er behält den überblick und passt in die Mitte, wo Beierle frei vor dem leeren Kasten steht und dieser muss den Ball nur noch über die Linie drücken. 3:0 das war die Entscheidung.

Der Sieg hätte dann noch höher ausfallen können, doch man vergab diese Möglichkeiten durch Cha, Beierle und Kreuz.

Der Schiedsrichter hatte kaum Probleme mit dem Spiel und er zeigte fünfmal gelb drei für Frankfurt und zwei für Freiburg. Frommer, Chris und Günther auf Seiten der Eintracht; bei Freiburg traf es Berner und Hermel.

Mit diesem Sieg hat man den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen wieder hergestellt. Zweikampfstärkster Frankfurter auf dem Platz war Markus Beierle, er gewann 73% seiner Zweikämpfe. Das ist für einen Stürmer ein überragender Wert.

Markus Brühl 25.04.2004 11:39:17

VFB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 3:1

Zum Auswärtsspiel zu den Spätzlefressern, hatte sich unser Fanclub geteilt. Ein Teil unseres Fanclubs fuhr schon früher mit dem PKW los, weil man noch ansässige Adlerfans und Mitglieder in der Nähe Stuttgarts besuchen wollte, der zweite Teil fuhr mit verschiedenen anderen Fanclubs in einem Bus.

Ich schreibe diesen Bericht aus der Sicht der Gruppe die mit dem eigenen PKW gefahren sind. Nach dem man getankt hatte und die erste Hürde genommen hatte, startete man in Richtung Stuttgart. Endlich in Stuttgart angekommen parkten wir das Auto und begaben uns auf das Frühlingsfest. Dort machte man einen Bummel durch die Zelte und über den Platz. Man fuhr eine Runde mit dem Riesenrad und ließ es sich gut gehen. Nach dem Mittagessen hörte man auch schon die Gruppe Frankfurter die mit dem Zug gekommen waren. Dieser Gruppe schlossen wir uns an und gingen zum Stadion. Wie schon In Kaiserslautern bekamen wir Begleitschutz von der Polizei.

Das Spiel im Stadion verfolgten 48000 Zuschauer davon waren circa 4000 aus Frankfurt, damit war die Hütte ausverkauft.

Trainer Magath stellte seine Mannschaft auf einer Positionen gegenüber dem 1:0 in Freiburg um für Tiffert spielte Hakan Yakin von Beginn an. Somit sah die Startelf der Schwaben wie folgt aus: Hildebrand – Lahm, Meira, Bordon, Gerber - Meißner, Soldo, Hleb, Yakin - Kuranyi, Streller. Willi Reimann stellte sein Team verletzungsbedingt um. Für Hertzsch und Amanatidis rückten Puljiz und Beierle in die Startformation. Damit sah die Startelf wie folgt aus: Nikolov – Günther, Chris, Puljiz, Bürger, Preuß – Cha, Skela, Kreuz, Schur – Beierle.

Von Beginn an stand die Eintracht tief in der eigenen Hälfte und der VFB hatte seine Probleme und kam auch zunächst zu keinen hundert prozentigen Torchancen. Die erste Chance des Spiels war auf der Seite der Eintracht zu verbuchen, doch Cha schoss am Tor vorbei. Bis zur 40. Minute passierte nicht viel, lediglich durch Fernschüsse wurde versucht die Torhüter zu prüfen. Doch Bordon (15. und 40.), Lahm (33.), Kuranyi (34.), Meißner (38.) auf Seiten des VFB`s sowohl Günther (41.) bei der Eintrachten verfehlten das Ziel. Lediglich bei Meißners Schuss in der 38. Minute musste Nikolov eingreifen. Erst jetzt begann das Spiel munterer zu werden. Drei Minuten vor der Halbzeit pariert Nikolov glänzend einen Schuß von Kuranyi zur Ecke. Im Gegenzug nimmt Kreuz eine Güntherflanke volley, Hildebrand kann nur abklatschen doch Meißner klärt kurz vor der eigenen Torlinie. Die anschließende Ecke bringt Bürger herein und Schur scheitert mit einem Kopfball an Hildebrand.

Mittlerweile läuft die 44. Spielminute Gerber schießt doch der Ball prallt vom Rücken von Preuß ab und direkt vor die Füsse von Kuranyi, dieser versenkt den Ball im linken Eck zum 1:0. Nikolov war machtlos, da der Ball noch abgefälscht wurde.

Durch diesen Treffer war die Eintracht zunächst spürbar verunsichert. Bis zur Pause hatte Streller noch zwei Chancen, doch er vergab beide kläglich.

Nach der Pause waren es zunächst wieder die Gastgeber, die die besseren Möglichkeiten hatten. Man merkte das der Mannschaft noch der Schock von dem späten 1:0 in den Gliedern steckte.

In der 50. Minute kommt der Auftritt von Hleb. Nach einem Solo über den halben Platz schießt er aus acht Metern aufs Eintracht-Tor, Nikolov berührt den Ball noch kann ihn aber nicht am überschreiten der Torlinie hindern 2:0.

Nach dem zweiten Tor des VFB, konnte man teilweise den Eindruck bekommen das es sich bei dem Spiel um ein Freundschfatsspiel handle und nicht um ein Punktspiel in der ersten Bundesliga. Den Chancen von Lahm (56.), Cacau (60.) und Bordon (71.) beim VFB stehen die Chancen von Kreuz (57.) und Skela (68.) gegenüber. Doch bei diesen erwähnten Chancen musste lediglöich Nikolov bei der Chance von Cacau eingreifen und verhinderte mit dieser Parade ein frühes 3:0.

In der 80. minute war es aber dann doch noch soweit, nach einer Freistoßflanke von Gerber kommt Bordon am Fünfmeterraum zum Kopfball, da Preuß zu langsam reagiert hatte und der Ball landet im Kasten der Eintracht 3:0.

Drei Minuten nach dem 3:0 verhinderte das Aluminium das 4:0 als der eingewechselte Ex-Frankfurter Horst Heldt den Ball an die Latte setzte.

In der 85. Minute gelang dann noch Ergebniskosmetik. Nach einer Vorlage von Beierle, schießt Schur aus 23 Metern aufs Tor. Der Ball wird von Bordon noch abgefälscht, keine Chance für Hildebrand. Nur noch 1:3.

Jetzt sah man bei der Eintracht noch mal ein Aufbäumen, aber warum erst so spät? Nach einem Eckball von Dragusha kommt Chris am Fünfer frei zum Kopfball, doch dieser landet neben dem Tor.

Durch diese Niederlage steht man weiter auf einem Abstiegsplatz und ist vier Punkte vom rettenden Ufer entfernt.

Nach Spielende verließen wir das Stadion, gingen zurück zu unserem Auto. Man muss sagen das man als Gästefan hier behandelt wurde wie ein Schwerverbrecher.

Als Fazit muss man sagen, die Zeit um die noch nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen wird langsam knapp, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Trotz der Niederlage war es ein schöner Tag in Stuttgart und wir hoffen nächstes Jahr wieder in einer Liga mit dem VFB zu spielen. Eine enttäuschende Darstellung bot diesmal Ervin Skela. Der Albaner gewann im ganzen Spiel einen einzigen Zweikampf und leistete keine Vorarbeit zu einem Torschuss. Ist er mit seinen Gedanken schon nicht mehr in Frankfurt?

Markus Brühl 17.04.2004 23:33

Eintracht Frankfurt - SV Werder Bremen 0:1

Vor dem Spiel traf man sich am Gleisdreieck und tauschte mit anderen Fanclubs, Informationen aus.

Willi Reimann änderte die Elf indem er für Bindewald und Lexa wieder den genesenen Cha und Kreuz nach abgesessener Gelbsperre brachte. Bei Werder Bremen gab es gegenüber letzter Woche keine Änderungen. Das Spiel sahen 33400 Zuschauer im Frankfurter Waldstadion und war damit ausverkauft!

Die erste Chance im Spiel hatte die Eintracht. In der 7. Minute prüfte Cha den Bremer Schlussmann Reinke mit einem Aufsetzer, doch Reinke konnte den Schuss im Nachfassen parieren. Danach gab es erstmal keine gute Torchancen mehr, da die Eintracht sehr tief und gut stand. Damit hatten die Bremer deutliche Probleme. So versuchten sie es mit Fernschüssen doch sowohl Lisztes (23.) und auch Baumann (24.) verfehlten das Ziel. Im Gegenzug setzte sich Kreuz auf links durch und flankte gefährlich an den Fünfer, doch da war Reinke schneller als Amanatidis und faustet den Ball aus dem 16er. Dieser landet bei Sven Günther und dieser zieht direkt per Volleyschuss ab, doch leider zischt der Ball knapp am Tor vorbei. Nun kam die Eintracht besser ins Spiel und hatte die nächsten Chancen durch Preuß (33.) und Skela (34.) doch entweder scheiterten sie an Reinke oder verfehlten das Tor. In der 37. Minute prüfte Johan Micoud, der sich einmal gegen Schur durchgesetzt hatte, mit einem Weitschuss Nikolov, doch dieser war auf den Posten.

Dann folgte die 42.Minute und das bis dahin faire Spiel wurde schlagartig hitzig: Werders Davala foulte Amanatidis an der Seitenauslinie. Es kam zu einer Rangelei zwischen den beiden. Der Bremer antwortete mit einer Kopfnuss, der Frankfurter hielt mit einem Schubser dagegen und Davala nutzte die Gelegenheit, sich theatralisch hinfallen zu lassen. Schiedsrichter Jansen zeigte beiden Akteuren Rot.

Auch in der zweiten Halbzeit gab es zunächst keine klaren Torchancen, die einzigste Gefahr ging von Fernschüssen aus. Bei Bremen versuchten sich Krstajic (46.), Lisztes (46., 61. und 75.), Klasnic (52.), Ernst (69. und 74.), Valdez (72.) und Ismael (74.), doch sie waren alle erfolglos, genauso wie bei der Eintracht Cha ( 50. und 53.) und Günther (78.). Jetzt brach die Schlussphase an.

In der 80. Minute bekam Werder einen Elfmeter vom Schiedsrichtergespann zugesprochen, nach dem Valdez Bindewald auf und davon gelaufen war. Schur zupfte ihn zweimal am Trikot, Valdez lässt sich fallen und der Schiri deutet auf den Punkt. Die Zupfer von Schur waren allerdings vor dem Strafraum. Den fälligen Strafraum verwandelt Ismael eiskalt zum 0:1.

Jetzt löste man etwas den Abwehrriegel und die Bremer hatten mehr Platz zum Kombinieren und so sprangen für sie noch Torchancen für Charisteas (81.,84.) und Lisztes ( 83.)heraus. Danach gab es nur noch Chancen für unsere Eintracht durch Skela (86.,88.,90.) und Chris (89.) doch keine konnte genutzt werden.

Trainer Reimann, ließ Bindewald, Dragusha und Lexa einwechseln. Bindewald wurde für den verletzten Hertzsch eingewechselt.

Schiedsrichter Jansen zeigte dreimal gelb und zweimal rot. Die gelben Karten sahen Chris, Bürger und Schur. Rot sahen Davala bei Bremen und Amanatidis auf Seiten der Eintracht, wegen angeblicher Tätlichkeit. Damit fehlt Amanatidis uns in den nächsten Spielen. Von der Mannschaft her kann man, aber sagen das sie sich gegenüber den letzten Wochen deutlich gesteigert hat.

Man muss sagen dass die Mannschaft durch einige strittige und falsche Schiedsrichterleistungen heute um den Lohn ihrer Arbeit gebracht wurde, denn ein Punkt wäre dem Spielverlauf entsprechend gerecht gewesen. Aber so fuhren die Fischköpp mit drei Punkten heim!

Markus Brühl 10.04.2004 23:36:17

1.FC Köln - Eintracht Frankfurt 2:0

Am Samstagmorgen traf sich unser Fanclub um 10:15 Uhr in der Gibb und man startete mit zwei Autos Richtung Köln mit Zwischenstation Finkenhof und Niedernhausen. Als wir dann vollzählig waren ging es Richtung Köln über die A 3! Um kurz vor eins war dann das Ziel Köln erreicht und wir fuhren nicht einen Parkplatz am Stadion an, sondern wir nutzten die gleiche Parkgelegenheit wie im letzten Jahr, in einer Seitenstrasse gegenüber des Rheincenters. Dort wurde erst noch das Einkaufscenter unsicher gemacht und danach begab man sich mittels Straßenbahn Richtung Rhein Energie Stadion!

Das Spiel im Stadion verfolgten 45500 Zuschauer davon waren circa 5500 aus Frankfurt!

Trainer Koller stellte seine Mannschaft auf drei Positionen gegenüber dem 0:3 in Freiburg um für Heinrich, Lottner und Sichone spielten Voigt, Federico und Schröder von Beginn an. Somit sah die Startelf der Geißböcke wie folgt aus: Wessels – Voigt, Cichon, Dogan, Schröder - Streit, Federico, Kringe, Grujic, Feulner- Podolski. Willi Reimann stellte sein Team auch um. Für Kreuz,Puljiz und Wiedener rückten Bürger, Bindewald und Chris in die Startformation. Wir waren negativ überrascht, dass man beim Tabellenletzten nur mit einer echten Spitze agieren würde. Damit sah die Startelf wie folgt aus: Nikolov – Günther, Chris, Hertzsch, Bindewald, Preuß – Lexa, Skela, Bürger, Schur – Amanatidis.

Von Beginn an merkte man beiden Mannschaften die Verunsichertheit aus den letzten Wochen an und beide Mannschaften waren zunächst bestrebt keine Fehler zu machen. In der 3. Minute verzeichnete die Eintracht den ersten Torschuss auf ihrer Seite durch Henning Bürger, doch dieser verpasste sein Ziel knapp.

Nur zwei Minuten später waren die Kölner im Ballbesitz und konnten sich den Ball ruhig vor dem sechzehner unserer Eintracht zuspielen. Der Ball kam auf die linke Seite zu Voigt, dieser flankte in den Strafraum Nikolov macht zwei, drei Schritte nach vorne und Ingo Hertzsch wollte per Kopf klären doch seine Bogenlampe landete unhaltbar für Nikolov im langen Eck. 1:0 für Köln.

Nach diesem Missgeschick merkte man der kompletten Adlermannschaft die Verunsichertheit an und das Konzept von Trainer Reimann lange ein 0:0 zu halten war über den Haufen geschmissen. Durch unerklärliche Abspielfehler hatten die Kölner in der Folgezeit richtig gute Tormöglichkeiten durch Podolski (9.), Federico (18.), Grujic (26.) und Kringe (30.), doch allesamt blieben ungenutzt.

In der 35. Spielminute schickt Federico mit einem wunderschönem Pass Podolski auf die Reise, Bindewald gibt ihm nur Begleitschutz bis kurz vor dem Fünfmeterraum. Dort zieht Podolski ab und versenkt die Kugel zum 2:0 für den FC in den Maschen.

Erst jetzt besann sich unsere Eintracht aufs Fußball spielen und kam in Ansätzen zu ersten guten Möglichkeiten, nur warum immer erst wenn man schon fast aussichtslos zurück liegt? Jedem Spieler müsste doch klar sein um was es geht und das man sich da dann mehr reinhängt als sonst.

In der 36. Minute konnte Wessels einen Fernschuss von Schur noch um den Pfosten lenken. Die anschließende Ecke wurde zunächst von den Kölnern geklärt, aus dem Hintergrund nahm Henning Bürger den Ball direkt, doch Federico rettet auf der Linie für seinen schon geschlagenen Tormann Wessels. Fünf Minuten vor der Pause versuchte sich Preuß noch mit einem Fernschuss, doch dieser ging am Tor vorbei.

Nach der Pause waren es zunächst wieder die Gastgeber, die die besseren Möglichkeiten hatten. Bei einem Volleyschuss von Federico in der 56. Minute klärte Bürger auf der Linie und Kringe's Schuss in der 58. Minute verfehlte sein Ziel knapp. Nach einer Stunde hatte dann Amanatidis seine erste Torchance in dem Spiel. Skela hatte ihn schön frei gespielt doch diesmal dauerte es zu lange bis er abzog und so konnte ein Kölner den Schuss abblocken. In der 64. Minute prüfte Feulner Nikolov, doch dieser konnte den Ball zur Ecke lenken. Kurz darauf war es Frommer der von Schur frei gespielt wurde doch sein Schuss aus 8 Metern konnte Wessels mit einer Glanztat parieren. In der 74. Spielminute kam Frommer nach einem Eckball von Bürger zum Kopfball, doch erneut war es Federico der den Ball auf der Linie klärte. Dieser Rettungsversuch landete genau bei Ingo Hertzsch, doch dessen Direktabnahme aus 4 Metern verfehlte das Ziel deutlich. Danach gab es keine klaren Torchancen mehr für beide Mannschaften und so blieb es beim verdienten Sieg der Kölner.

In der gesamten Partie gab es fünfmal gelb. Voigt, Grujic und Niedrig bei Köln, Hertzsch und Lexa auf unserer Seite. Trainer Reimann brachte in der 46. Minute Frommer und Beierle für Chris und Günther. In der 73. Minute brachte er noch Dragusha für Lexa.

Durch diese Niederlage und den Punkten der Konkurrenz steht man nun wieder auf einem Abstiegsplatz und ist zwei Punkte vom rettenden Ufer entfernt.

Nach Spielende verließen wir das Stadion, gingen zurück zu unseren Autos, da wurden wir noch Zeuge eines Unfalles als eine Bergheimerin einen Radfahrer übersah. Bis die Polizei kam, blieben wir noch vor Ort. Da es jetzt schon relativ spät war und es nicht drauf ankam, wie die Mehrheit meinte, ob man um zehn oder um elf wieder zu hause ist, wurde entschlossen noch mal in die Innenstadt Kölns zu fahren. Dort waren wir dann noch mal am Dom, bei Mc Donalds und im Gilden.

Als Fazit muss man sagen, mit dieser Leistung ist es schwer an den Klassenerhalt zu glauben, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Langsam müsste allerdings wieder mal gepunktet werden und das dürfte in den nächsten Spielen sehr schwer werden, denn mit Werder Bremen und dem VFB Stuttgart warten zwei Mannschaften auf unsere Elf, die vom Potenzial her deutlich besser sind als unsere Eintracht. Vielleicht passiert ja ein Wunder. Bei unserer Umfrage lagen 55,8 % richtig wie das Spiel wohl enden wird.

Markus Brühl 04.04.2004 11:33

Eintracht Frankfurt - TSV 1860 München 0:3

Vor dem Spiel traf man sich am Gleisdreieck und tauschte mit anderen Fanclubs, Informationen aus (EFC Mattiaker, EFC Gibber on Tour und EFC Bayrischer Bembel).

Willi Reimann änderte die Elf indem er für den gelb-rot gesperrten Bürger und für den verletzten Chris, Andre Wiedener und Stefan Lexa in die Startelf nahm. Bei 1860 München stellte Falko Götz um indem er für den formschwachen Lauth, Harald Cerny in die Startelf berufen hatte. Das Spiel sahen 28300 Zuschauer im Frankfurter Waldstadion!

Gleich von Beginn an kam die Eintracht nicht richtig ins Spiel. Nach 4 Minuten besaß Alexander Schur nach einem Freistoß von Skela eine Kopfballchance die jedoch deutlich über das Tor ging. Zwei Minuten danach hatte 1860 München auch eine Freistoßchance. Die Flanke kann Oka Nikolov herausfausten, doch verletzt sich durch einen Zusammenprall mit einem Stürmer von 1860 dabei. Der Ball prallt von einem Schädel eines Löwenspielers ins Aus. Nun konnte Nikolov behandelt werden. Als dieser wieder auf den Beinen war, bekam fälschlicher weise der TSV 1860 München den Einwurf zugesprochen. Cerny wirft den Ball weit in den 16er, Hertzsch verliert das Kopfballduell gegen Schroth, Puljiz pennt und Görlitz ist einen Schritt schneller als Günther und köpft den Ball zum 1:0 in die Maschen.

Nur neun Minuten danach pennte die Abwehr der Eintracht immer noch Kreuz läßt Cerny in aller Ruhe flanken und Lehmann reagiert schneller als Hertzsch und versenkt den Ball per Flugkopfball im kurzen Eck. Dabei sah auch Nikolov nicht gut aus.

Nach 30 Minuten hatte die Eintracht die erste bessere Chance durch Amanatidis doch sein Schuß wurde von Hofmann pariert. In der 44. Minute hatte Markus Kreuz nach einem feinen Zuspiel vom eingewechselten Nico Frommer eien torchance doch auch hier parierte Hofmann!

Nach der Pause ging das Spiel genauso weiter, wie die erste Hälfte zu Ende ging! Nach 55 Minuten hatte Schroth eine gute Kopfballchance, Nikolov flog am Ball vorbei und Schroth gewann das Kopfballduell gegen Puljiz, doch der Ball ging knapp am langen Pfosten vorbei!

In der 60. Minute schlägt Hofmann den Ball aus der Hand ab. Der Ball fliegt bis circa 25 Meter vors Frankfurter Tor, dort gewinnt Preuß das Kopfballduell, doch dieser Kopfball landet 35 Meter vor dem Tor bei Paul Agostino der stoppt ihn mit der Brust und zieht direkt ab. Der Ball landet im linkeren oberen Torwinkel vom Schützen aus!

Nun passierte nicht mehr so viel, bis auf eine gute Torchance durch einen Fernschuß von Nico Frommer, doch Hofmann parierte glänzend! Dies war aber die einzigste Aktion die Torgefahr versprach!

Trainer Reimann, der heute das erste Spiel seiner Sperre absaß, ließ Frommer,Beierle und Cha einwechseln, doch auch von dieser konnte keiner die Mannschaft mitreisen!

Schiedsrichter Kinhöfer zeigte sechsmal gelb, auf jeder Seite drei bei der Eintracht traf es Puljiz, Wiedener und Kreuz - bei 1860 München Hofmann, Costa und Stranzl. Für Kreuz war es die fünfte gelbe Karte in dieser Saison und er fehlt damit nächste Woche in Köln. In Interviews nach dem Spiel zeigten sich die Spieler, der Eintracht einsichtig, das man so nicht die Klasse halten könne! Das läßt zumindest hoffen, das nächste Woche die Mannschaft mit einer anderen Einstellung auf dem Platz steht!

Man muss sagen das der Sieg der Löwen hoch verdient war! Bei unserer Umfrage lagen damit 4,6 % richtig! Das einzigste positive, was man nach diesem Spieltag sagen kann, ist das wir nicht auf einem Abstiegsplatz stehen!

Markus Brühl 27.03.2004 19:36:17

Rot Weiß Frankfurt - Eintracht Frankfurt 0:7

Bei diesem Testspiel gab Willi Reimann vor allem seinem zweiten Anzug die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Folgende Elf ließ er beginnen: Pröll - Bindewald, Nascimento, Weißenfeldt, Wiedener - Huber, Cimen, Lexa, Dragusha - Beierle und Frommer! In der Halbzeit brachte er dann noch Reinhardt, di Gregorio und Cha für Wiedener, Huber und Cimen.Das Spiel im Stadion am Brentanobad verfolgten etwa 800 Zuschauer. Heruszuheben sind die Leistungen der Spieler Lexa, Frommer und Reinhardt!

Das Spiel verlief einseitig, doch die Eintracht brauchte eine Zeit lang um ins Spiel zu kommen. So dauerte es bis zur 29. Minute ehe Nascimento nach einem Freistoß von Lexa das 1:0 markierte! Bis zur Pause erhöhte Nico Frommer mit einem Doppelpack noch auf 3:0! Aus der Kabine gekommen setzte man gleich da wieder an, wo man vor der Pause aufgehört hatte! Wieder war es Frommer der mit einem Doppelpack auf 5:0 erhöhte. In der Schlußviertelstunde trafen dann noch Di Gregorio und Beierle zum Endstand von 7:0! Rot Weiß Frankfurt hatte drei gute Chancen für den Ehrentreffer, doch der blieb ihnen verwehrt, zweimal parierte Pröll glänzend und einmal kratzte Nascimento den Ball für den geschlagenen Keeper noch von der Linie. Das Ergebnis hätte deutlich höher ausfallen können, wenn man die Chancen nur etwas besser genutzt hätte. So vergaben Cha, Beierle, Lexa, Dragusha, Reinhardt und Weißenfeldt beste Möglichkeiten. Es hatte den Anschein als hätten sie es sich am Samstag in Dortmund genau angesehen, wie man hochkarätige Chancen versiebt. Es bleibt noch zu erwähnen das Tsoumou Madza und Oka Nikolov die gesamte Spieldauer auf der Bank schmorrten!

In Gesprächen vor udn nach dem Spiel erfuhr man noch einige Kleinigkeiten, die vieleicht interessant für den einen oder anderen Fan sind! Alexander Schur, der frisch vom Frisör kam, ging nach circa 30 Minuten Spielzeit und er hat noch kein Angebot für die kommende Saison vorliegen, aber er sieht die Sache recht locker. Trainer Reimann bekam von diversen Fans aufmunternde Worte und wir alle drücken die Daumen, das er morgen hoffentlich nur mit einer Geldstrafe belegt wird. Oka Nikolov sagte aus er versuche für die restlichen Saisonspielen die Leistung aus Dortmund zu bestätigen! Bei allen Frankfurtern Spielern hatte man den Eindruck, das sie davon überzeugt sind den Klassenerhalt zu schaffen!

Markus Brühl 23.03.2004 20:23

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 2:0

Am Samstagmorgen traf sich unserer Fanclub um 10 Uhr in der Gibb und man startete mit zwei Autos Richtung Dortmund. Auf der Hinfahrt, hat man dann schon gesehen das die EINTRACHT wieder die Massen elektrisiert. Zu Tausenden fuhren sie Richtung Dortmund und alle Rastplätze entlang der A 45 waren fest in Frankfurter Hand! Im Auto war die Stimmung locker gelöst und man begann sich schon mal einzusingen für das Spiel. In Dortmund angelangt fuhren wir gleich den ersten Parkplatz rechter Hand an. Da bis zum Spiel noch gute zwei Stunden Zeit waren standen wir noch am Auto und nahmen noch etwas Nahrung zu sich. Jetzt begaben wir uns auf unseren Fußmarsch zum Stadion. Dort mussten wir uns leider trennen da nicht alle von uns Karten im gleichen Block bekommen hatten.

Das Spiel im Stadion verfolgten 80500 Zuschauer davon waren circa 6500 aus Frankfurt!

Trainer Sammer stellte seine Mannschaft auf drei Positionen gegenüber dem 2:2 in Freiburg um für Conceicao, Demel und Odonkor spielten Wörns,Jensen und Koller von Beginn an! Somit sah die Startelf der Majas wie folgt aus: Warmuz – Evanilson, Wörns, Reuter, Jensen - Dede, Kehl, Frings - Gambino, Koller und Ewerthon. Willi Reimann stellte sein Team auch um. Für den angeschlagenen Cha kam Chris nach seiner Gelbsperre, wieder in die Mannschaft. Durch diese taktische Maßnahme war das rechte Mittelfeld nicht besetzt und die Mannschaft defensiver ausgerichtet. Damit sah die Startelf wie folgt aus: Nikolov – Günther, Puljiz, Hertzsch, Bürger, Preuß – Chris, Skela, Kreuz, Schur – Amanatidis.

Von Beginn an waren die Borussen aggressiver und gingen mehr in die Zweikämpfe und so war es auch nicht überraschend, dass sie die ersten guten Chancen hatten. Nach guten 20 Minuten konnte man zufrieden sein das es noch 0:0 stand , denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte der BVB schon gute Torchancen durch Ewerthon (6.), Frings (7.,10. und 14.), Koller (8. und 12.), Kehl (16.), und Gambino (18.,19. und 21.). Doch entweder wurde das Ziel verfehlt oder sie scheiterten am heute besten Frankfurter Oka Nikolov!

In der 23. Minute jedoch war es dann so weit: Doppelpass zwischen Evanilson und Gambino, Evanilson läuft bis zur Grundlinie durch setzt sich gegen Kreuz durch und flankt den Ball flach in den Rücken der Abwehr. Dort reagiert Ewerthon schneller als Sven Günther und versenkt den Ball mit einem Volleyschuß direkt im linken unteren Eck vom Torwart ausgesehen. Oka Nikolov war an diesem Treffer machtlos! Wer jetzt dachte, das dies der Weckruf für unsere Adler gewesen sei, hatte sich geirrt. Bis zur 35. Minute hatte der BVB weitere gute Chancen durch Frings (28.), Dede (30.) und Jensen (34.).

Dann kam die 39. Spielminute, Henning Bürger bekam innerhalb von 65 Sekunden zweimal gelb, dementsprechend also gelb-rot. Trainer Reimann war durch diese Entscheidung so aufgebracht, dass er mit dem 4. Schiedsrichter eine Auseinandersetzung hatte und diesen zur Seite stieß. Dafür musste auch er nun den Innenraum verlassen und im Spielbericht wurde dies laut TV Berichten als Tätlichkeit gewertet.

Von nun an übernahm Preuß überwiegend den Part auf der linken Abwehrseite um die Lücke, die der Platzverweis hinterließ zu schließen. Nach der Pause ging der Dauerdruck der Borussen gleich wieder los. Bis zur 73. Minute vergaben Ewerthon (47.,58. und 64.), Koller (48.,59. und 73.), Gambino (49.), Frings (55. und 72.), Evanilson (57.) und Wörns (65.) allerbeste Möglichkeiten. Zweimal (Koller 48. und Ewerthon 58.) rettete sogar das Aluminium für den geschlagenen Oka Nikolov.

In der 75. Minute versuchte die Eintracht erstmals das Tor von Warmuz zu gefährden. Christoph Preuß gab einen Fernschuss nach Vorlage von Sven Günther ab, der jedoch das Ziel deutlich verfehlte. Kurz darauf war es erneut Preuß der Warmuz mit einer Direktabnahme nach Flanke von Lexa prüfte. Doch Warmuz war auf den Posten und hielt seinen Kasten sauber!

Durch diese Aktionen wurde der BVB geweckt und gab nun wieder Gas um die Entscheidung zu suchen. In der 80. Minute ging Evanilson auf dem Flügel durch flankte und Koller kam am Fünfmeterraum frei zum Kopfball, da Puljiz ihn aus den Augen ließ! Dieser Kopfball saß und es stand nun 2:0! Danach plätscherte das Spiel nur noch vor sich hin.

In der gesamten Partie gab es nur zweimal gelb und einmal gelb-rot! Kehl und Reuter bei Dortmund sahen gelb, Henning Bürger auf unserer Seite gelb-rot. Trainer Reimann brachte in der 76. Minute Lexa für Chris und in der 83. Minute Cha für Amanatidis. Amanatidis verließ leicht verletzt das Spielfeld und wir hoffen das er bis zum nächsten Samstag wieder fit ist.

Durch diese Niederlage und den Punkten der Konkurrenz steht man noch einen Punkt vor einem Abstiegsplatz. Das Heimspiel nächsten Samstag muss unbedingt gewonnen werden!

Nach Spielende verließen wir das Stadion, gingen zurück zu unseren Autos und starteten die Heimreise.

Ein Blick auf die Daten des Spiels sagt aber eigentlich schon alles!: Torschussverhältnis 31:2 zu Gunsten der Borussia! Bei unserer Umfrage lagen 17,7 % richtig wie das Spiel wohl enden wird.

Markus Brühl 21.03.2004 14:50

Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04 3:0

Willi Reimann änderte die Elf indem er für den gelb gesperrten Chris, Alexander Schur in die Startelf nahm, der letzte Woche eine Gelbsperre absetzen musste. Schalke musste gegenüber der letzten Woche die Mannschaft verletzungsbedingt auf zwei Positionen ändern. Für die verletzten Kobiashvilli und Poulsen spielten Lamotte und Rodriguez von Beginn an.

Vor dem Spiel wurde Ioannis Amanatidis als Spieler des Monats Februar geehrt! Danach fing das Spiel vor ausverkauftem Haus an.

Zu Beginn hatte Schalke den besseren Auftakt. In der zweiten Minute parierte Nikolov einen Kopfball von Sand und in der 6. Minute prüfte Böhme Nikolov mit einem Fernschuss. Danach kamen die Adler besser ins Spiel.

Skela 10. und Cha 15. vergaben die ersten Chancen für unsere Eintracht! In der 19. Minute tanzte Amanatidis seinen Gegenspieler Lamotte aus, verzog dann aber knapp. Nach einer halben Stunde prüfte Kreuz mit einem Fernschuss den türkischen U21 Torwart Ünlü, dieser konnte den Schuss glänzend parieren. Bis zur Pause passierte dann nichts mehr. Es wurde versäumt die Überlegenheit in Tore umzusetzen.

Auf dem Weg zur Kabine provozierte Rudi Assauer die Fans der Eintracht, daraus ist schon zu sehen dass er mit seiner Mannschaft wohl bisher nicht zufrieden war!

Nach der Pause war zunächst Schalke stärker und die Eintracht zog sich zu weit zurück. Die Angriffe der Schalker, stellte die Abwehrreihe der Eintracht vor keinerlei Probleme.

In der 52. Minute prüfte Preuß mit einem Volleyschuss Ünlü doch noch hielt er seinen Kasten sauber! Nun brachte Reimann für den heute zweikampfschwachen Cha (20% gewonnene Zweikämpfe) Stefan Lexa. Durch diese Hereinnahme wurde das Spiel der Eintracht wieder aggressiver und besser.

Nach einem verpatztem Abschlag von Ünlü der an der Mittellinie bei Preuß landet, schaltet dieser den Turbo ein. Lässt einige Schalker stehen dringt in den 16er ein und schießt, doch Ünlü kann den Ball noch abwehren. Der Abpraller landet bei Amanatidis und dieser versenkt ihn direkt im Kasten des S 04! Dies war das erste Gegentor für Schalke nach 638 Minuten!

Nun versuchte Schalke den Druck zu erhöhen, sie hatten zwar mehr Ballbesitz aber kaum klare Chancen! Eintracht blieb durch Konter über Kreuz,Skela,Lexa und Amanatidis stets gefährlich. Bis zur 70. Minute hatte Schalke noch Chancen durch Kläsener, Sand und Lamotte. Doch entweder wurde das Ziel verfehlt oder sie scheiterten an Oka Nikolov.

In der 76. Minute spielten Skela und Lexa die Abwehr der Schalker mit einem Doppelpass souverän aus und Skela versenkte den Ball zum 2:0.

Vier Minuten danach gab es einen Freistoß für die Eintracht. Skela flankte den Ball in den 16er und Alexander Schur war vor Ünlü am Ball und köpfte ihn zum 3:0 in die Maschen! Danach war das Spiel gelaufen.

Kreuz hatte noch zwei gute Chancen um zu erhöhen doch er scheiterte zweimal an Ünlü. In der 89. Minute brachte Reimann noch Dragusha für Kreuz.

Der Schiedsrichter hatte kaum Probleme mit dem Spiel und er zeigte sechsmal gelb für beide Mannschaften drei Hertzsch, Preuß und Kreuz auf Seiten der Eintracht; bei Schalke traf es Hajto, Rodriguez und Sand.

Mit diesem Sieg ist man erstmal von den Abstiegsplätzen weg! Zweikampfstärkster Frankfurter auf dem Platz war Jurica Puljiz, er gewann 64% seiner Zweikämpfe.

Willi Reimann äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: " Für unsere Fans freut es mich am meisten, denn sie glauben immer an uns. An meine Mannschaft ein Riesenkompliment."

Markus Brühl 13.03.2004 20:51:17

1.FC Kaiserslautern - Eintracht Frankfurt 1:0

Am Samstagmorgen traf sich unserer Fanclub um viertel nach neun am Bahnhof in Wiesbaden! Von dort aus ging es mit der S-Bahn nach Mainz! In Mainz stieß ein weiterer Teil unseres Fanclubs dazu! Nun begab man sich zu Gleis 6 und fuhr mit der Regionalbahn von Mainz nach Ludwigshafen! In Ludwigshafen angekommen, begaben wir uns auf Gleis 2 auf dem die S-Bahn nach Kaiserslautern kommen sollte und die Verbindung klappte sehr gut! In der S-Bahn waren schon einige Adlerfans drinnen und schmückten die S-Bahn mit Utensilien von unserer Eintracht! Auf der Fahrt zum Hauptbahnhof Kaiserslautern versuchte Ralf Mitglieder für unseren Fanclub zu gewinnen, doch dies leider ohne Erfolg, aber er klärte diese Personen über die Brisanz des anstehenden Spieles auf!

Als wir dann endlich den Hauptbahnhof Kaiserslautern erreicht hatten zogen wir schon singend Richtung Ausgang des Bahnhofes, doch dahin kamen wir gar nicht! Denn alle Eintracht Fans wurden über einen Nebenausgang geführt und da wartete schon der Bundesgrenzschutz und die Polizei! Wir waren erstaunt das es schon so früh ein so großes Polizeiaufgebot am Bahnhof gab, denn schließlich waren noch 3 ½ Stunden Zeit bis zum Anstoß!

Von den Damen und Herren in Grün erfuhr man dann das man keine Glasflaschen aus dem Bahnhof mit rausnehmen dürfe und entweder man gäbe sie ab oder trinke sie alle leer! Inzwischen kam auch schon ein Fernsehteam des Südwestfunkes, die für die Sendung “Treffpunkt Reportage“ filmten! Einige Flaschen wurden noch geleert, einen kleinen Bestand gab man ab und dann wurde man sehr gründlich untersucht damit man keine gefährlichen Gegenstände durch schleusen könnte! Bei der Untersuchung wurde man darauf hingewiesen das man als Eintracht Fan “Innenstadtverbot“ hätte und wenn wir uns doch dahin begeben und gesehen würden, müsste man damit rechnen das wir in den Bau wandern!

Nun begaben wir uns trotz der Warnung in die Innenstadt, dort stieß noch das letzte Mitglied unseres Fanclubs zu uns! Nun begab man sich auf die Suche nach einer Kneipe in der man noch mal zur Ruhe kommen könnte und etwas Flüssiges zu sich nehmen konnte! Nach längere Suche fand man eine Kneipe, die geöffnet hatte und zwar den Holzwurm! Dort wurde noch mal was getrunken und mit anderen Fans der Eintracht ein paar Lieder angestimmt!

Jetzt begab man sich Richtung Hauptbahnhof, wo demnächst auch der Sonderzug aus Frankfurt eintreffen sollte! Als dieser dann eintraf begab man sich mit den Fans hinauf zum Betzenberg! Die Polizei die unseren Anhang begleitete, wendete unnötige Gewalt an und sorgte somit dafür das die Stimmung kurz vor der Eskalation stand! Frank K. von unserem Fanclub wurde sehr stark von Polizisten bedrängt und provoziert! Dies bekam der Fansprecher Andreas Hornung mit und ging dazwischen und sorgte dafür das der Polizist damit aufhörte!

Nun begab man sich mit lautem Gesang und friedlich, wie wir Adler nun mal sind in Richtung Stadion! Im Stadion wurde man noch zweimal untersucht, aber nur wenn man als Eintracht Fan zu erkennen war! Dann nahmen wir auf den Sitzplätzen hinter dem Tor Platz und warteten auf den Anpfiff des Spiels! Vor dem Spiel wurde noch Ottmar Walter zu seinem 80. Geburtstag gratuliert!

Das Spiel im Stadion verfolgten 34592 Bauern und 6000 Fans aus Frankfurt! Durch Aussagen und Reaktionen von Tim Wiese sowie von der Westkurve der Pfälzer wurde die Emotion unnötig hoch gepusht!

Trainer Jara stellte seine Mannschaft gezwungener Maßen auf zwei Positionen gegenüber der 0:1 Niederlage in Freiburg um für die gesperrten Riedl und Dominguez spielten Halil Altintop und Stefan Malz von Beginn an! Somit sah die Startelf der Teufel wie folgt aus: Wiese – Knavs, Wenzel – Nurmela, Bjelica, Drescher – Hristov, Malz – Lokvenc, Altintop, Klose! Willi Reimann musste sein Team wegen der Gelbsperrre von Alexander Schur auch umstellen! Für Schui kam Jurica Puljiz in die Startelf, dieser übernahm den Platz in der Viererkette von Chris und dieser nahm die Postion von Schur ein! Damit sah die Startelf wie folgt aus: Nikolov – Günther, Puljiz, Hertzsch, Bürger, Preuß – Chris, Skela, Kreuz, Cha – Amanatidis. Skela vertrat Schur als Kapitän!

Von Beginn an waren die Teufel aggressiver und gingen mehr in die Zweikämpfe und so war es auch nicht überraschend, dass sie die ersten guten Chancen hatten! In der 3. Minute kam Altintop frei zum Schuß und in der 12. Minute war es nach einem Freistoß Knavs der frei zum Kopfball kam! Doch entweder war Nikolov auf dem Posten oder die Pfälzer verfehlten das Tor! Nach etwa 20 Minuten kam die Eintracht zwar besser ins Spiel ohne aber wirklich gefährlich zu werden, aber Torchancen für den FCK blieben aus! Bis zur 45. Minute: Nach einem Eckball des FCK riss Puljiz Klose im Strafraum regelgerecht um und man konnte froh sein das der Schiedsrichter es nicht gesehen hatte! Somit ging es mit einem glücklichen 0:0 für unsere Adler in die Kabine!

Nach der Pause kam dann die Eintracht besser ins Spiel und man hatte den Gegner eigentlich im Griff! Die Eintracht hatte drei sehr gute Torchancen durch Cha (54.) und zweimal Amanatidis (63. und 64.), doch allesamt scheiterten sie am wieder mal gut aufgelegtem Tim Wiese! Danach zog man sich unerklärlicher weise zurück und ließ Lautern wieder kommen, zu diesem Zeitpunkt war der FCK klinisch tot und das merkte auch Trainer Jara und er nahm einen Stürmer vom Feld und brachte mit M. Lehmann einen defensiven Mittelfeldmann um wenigstens die Null hinten zu halten!

In der 80. und 81. Minute hatte Lokvenc zwei Riesenchancen einmal setzte er einen Kopfball aus fünf Metern am Tor vorbei und eine Minute später traf er aus kurzer Distanz nur den Pfosten! Trainer Reimann brachte nun für den offensiven Kreuz mit Nascimento einen großen angeblich kopfballstarken Abwehrmann! Jetzt hielt der 4. Schiedsrichter die Tafel mit der Nachspielzeit hoch, zum Erstaunen vieler waren es drei Minuten die angezeigt wurden! Als es in der 90. Minute immer noch 0:0 stand wechselte Reimann für Cha, von dem bis auf sein Solo in der 54. Minute, nicht viel zu sehen war Stefan Lexa ein! Ein Standardwechsel um Zeit zu gewinnen, denn das Spiel müsste ja jeden Moment rum sein!

Lautern Haute die Bälle jetzt nur noch hoch an den Strafraum der Eintracht und baute auf die Kopfballstärke Lokvenc' und Kloses! In der 93. Minute kam so ein weiter Ball den Bürger rausköpfen wollte, doch wieso köpft man einen solchen Ball in die Mitte, wenn man gar nicht in Bedrängnis ist, und genau das sollte sich nun rächen.

Der Ball landete beim FCK und man schlug ihn gefühlvoll an den 16er Lokvenc gewinnt das Kopfballduell gegen Nascimento und in der Abwehr sind sich Puljiz und Preuß uneins und Stefan Malz reagiert am schnellsten und schießt den Ball im Spreizschritt in die Maschen! Vielleicht hätte Oka Nikolov auch etwas rauskommen müssen um den Winkel zu verkürzen, aber er stand festgewurzelt auf der Linie!

Nun hatte man die Rechnung für die lasche Spieleinstellung bekommen! Im Anschluss hatte man sogar noch eine Weitschußchance doch der Schuss wurde abgeblockt und landete im Seitenaus! Diese Aktion war auch die letzte des Spiels!

Mit gelben Karten hielt sich der Referee zurück, obwohl er den Lauterern ruhig drei vier Karten mehr hätte zeigen können, bzw. müssen denn unser Spielmacher Ervin Skela wurde wie Freiwild behandelt! So sah nur Bjelica auf Lauterer Seite und Chris auf unserer Seite die gelbe Karte!

Das heißt für die nächste Woche kehrt zwar Schur zurück ins Team dafür muss Chris die Gelbsperre wegen seiner 5. gelben Karte absitzen!

Durch diese Niederlage und den Punkten der Konkurrenz findet man sich nun auf einem Abstiegsplatz wieder, allerdings ist man nur ein Punkt von Platz 13 entfernt! Es ist zu hoffen, dass dieses Spiel mit dem späten Tor der Mannschaft keinen Knacks gibt!

Nun verließen wir sauer und wutentbrannt das Stadion und hoffen das wir nächstes Jahr in der ersten Liga dieses Stadion nicht wieder besuchen müssen! Schließlich liefen wir jetzt zum Bahnhof denn unsere S-Bahn nach Ludwigshafen fuhr um 17:56 ab auf Gleis 7! Am Bahnhof angekommen wollten wir diesen nun betreten, weil es nur noch 4 Minuten waren bis der Zug abfahren würde, hatten wir es sehr eilig und dann kommen die Polizisten und Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn und sagen wir dürften den Bahnhof nicht betreten und sollten außen rum gehen.

Durch Überredungskunst und Vorlegen unseres Fahrplans und das wir nicht nach Frankfurt mit dem Sonderzug müssen, sondern mit der S-Bahn nach Ludwigshafen und von dort aus mit der Regionalbahn nach Mainz! Die Verbindung klappte gut und man hatte keine Probleme den Anschlusszug zu erreichen, wenigstens das klappte einwandfrei!

Auf der Rückfahrt wurde noch viel philosophiert, woran es wohl lag das man heute nicht erfolgreich sein konnte! Es wurde viel gefunden woran es gelegen habe wie Taktik, Auswechslungen, lange Nachspielzeit, fehlende Aggressivität und mehr!

Ein Blick auf die Daten des Spiels sagt aber eigentlich schon alles! Wie man ja weiß heißt es wer mehr Zweikämpfe gewinnt gewinnt auch das Spiel, bei diesem Spiel gewann die Eintracht nur 36 % der Zweikämpfe!

In Mainz teilte sich unserer Fanclub dann auf während ein Teil mit der Bahn weiter nach Wiesbaden fuhr, wurde der andere Teil von einem Mitglied das leider durch sportliche Aktivitäten verhindert war abgeholt!

Markus Brühl 08.03.2004 00:22

Eintracht Frankfurt - Borussia M'gladbach 3:1

Willi Reimann ließ die Erfolgself von Berlin auflaufen, sein Gegenüber Holger Fach mußte verletzungsbedingt auf diverse Spieler verzichten und startete mit folgender Elf: Stiel - Strasser, Eberl, Asanin,  Carnell - Kluge, Hausweiler, Ulich, Broich - Sverkos, van Lent ! Beide Teams begannen sehr abwartend und zurückhaltend, man merkte das es für beide Mannschaften um sehr viel ging.

In der 16. Minute schickte dann Amanatidis mit einem wunderschönen Paß Markus Kreuz in Richtung Tor von Jörg Stiel und konnte nur durch ein Foul von Max Eberl kurz vor dem 16 er gestoppt werden! Den anschließenden Freistoß versenkte Ervin Skela direkt in die Torwartecke, wobei Jörg Stiel keine gute Figur machte! Das war Skela's drittes Tor aus einem direkten Freistoß in dieser Saison (Ligabestwert)! Nun galt es nicht wie im letzten Heimspiel sich zurück zu ziehen , sondern man musste nachsetzen!

Nur 90 Sekunden nach dem 1:0 hatte Gladbach Einwurf auf Höhe des eigenen 16er! Eberl wirft zu Torwart Stiel zurück dieser will den Ball zurück auf Eberl lupfen doch dieser Versuch mißlingt und der Ball landet auf der Brust von Ioannis Amanatidis dieser überlistet mit einem Heber Jörg Stiel zum 2:0 !

Nach diesem Treffer ließ die Eintracht es ruhiger angehen und die Gladbacher hatten mehr Ballbesitz aber keine zwingenden Chancen bis kurz vor der Pause. In der 44. Minute hatte Sverkos eine gute Torchance aus circa 10 Metern doch Nikolov parierte souverän der Abpraller landete bei Markus Hausweiler, dieser zog direkt ab, doch Sven Günther konnte den Schuß noch zu einer Ecke abfälschen! Dann war Pause!

Die Stimmung war gut und man war mit dem bisherigen Verlauf hoch zufrieden! Die zweite Hälfte begann die Eintracht agressiver und sie hatten gleich zu Beginn der zweiten Hälfte gute Chancen durch Kreuz und Bürger doch beide scheiterten an Torwart Stiel! In der 55. Minute erhöhte Alexander Schur per Kopf nach einem Eckball von Henning Bürger auf 3:0! Auch hierbei machte Torwart Jörg Stiel keine gute Figur!

Im weiteren Verlauf zog sich die Eintracht zurück, ließ Gladbach kommen und versuchte mit Kontern zum Erfolg zu kommen! Man hatte noch Chancen durch Amanatidis, Skela und Cha! Doch allesamt wurden nicht genutzt!  In der 74. Minute verkürzten die Gladbacher dann durch van Lent auf 1:3. Bei diesem Kopfball nach einer Flanke von Carnell war Nikolov chancenlos, Bürger hätte van Lent mehr stören müssen!

Fünf Minuten vor Spielende vergab Sverkos noch eine 100%ige Torchance auf das 2:3. Danach passierte großartig nichts mehr.

In der 74. Minute brachte Reimann Lexa für Cha, sechs Minuten später Beierle für Amanatidis und kurz vor Schluß kam noch Möller für Kreuz! Cha und Amanatidis wurden mit Beifall und stehenden Ovationen verabschiedet! Damit bleibt unsere Eintracht in diesem Jahr weiter ungeschlagen und ist zumindest bis morgen abend von den Abstiegsplätzen weg!

Bitter ist nur das Alex Schur seine 10. gelbe Karte sah und damit nächste Woche im Südwestderby beim 1.FC Kaiserslautern ausfällt! Bei Mönchengladbach wurden Broich, van Lent, Carnell und Ulich verwarnt!

Markus Brühl 04.03.2004 18:07:17